Über mich

Seit Anfang 2015 bin ich als zertifizierte Vinyasa Yoga Lehrerin tätig. Mit meiner angenehmen und motivierenden Stimme und dem einfühlsamen und körpergerechten Ausrichten der Yogahaltungen leite ich Dich durch meine Kurse, damit Du Dich rund um wohl fühlst und in die Welt des Yogas ganz eintauchen kannst. Zudem bin ich erfahren im Yogaunterricht mit schwangeren Frauen, habe eine Zusatzqualifikation für Yogatherapie für Fuß und Knöchel (AYI inspired) und bin eine leidenschaftliche AcroYoga und Thai Massage Praktizierende.
Meine Körperbeherrschung und meinen Kampfgeist konnte ich in langjähriger Karate Praxis schulen.
Doch dies sind nicht alle meine Aspekte, denn darüber hinaus bin ich Power Plate Fitnesstrainerin, freie Feuerkünstlerin und Mutter von drei Kindern.

Was ist Yoga? Und wofür brauche ich das??

Yoga ist eine jahrtausendalte spirituelle Praxis aus Indien. Es ist ein Weg der Selbsterkenntnis. Das körperliche Üben der Asanas  (Hatha Yoga) diente ursprünglich dazu, den Körper auf das lange Sitzen in der Meditation vorzubereiten.  Das Wort Asana heißt wörtlich auch "Sitz" oder "Haltung".

Ich finde es sehr wichtig, sich immer wieder klar zu machen, dass der Geist nur frei und ruhig sein kann, wenn er nicht ständig von körperlichen Beschwerden abgelenkt wird.  Dies kann paradoxerweise unter anderem dadurch erreicht werden, dass man auf die körperlichen Empfindungen mal ganz bewusst und achtsam hört.

Was im Alltag bei vielen Menschen passiert, ist oft eine Kombination aus Ignorieren des eigenen Körpers und gleichzeitigem langandauerndem Sitzen. Dabei wird der Geist häufig zusätzlich mit vielen Reizen konfrontiert. Und was passiert, wenn wir zur Ruhe kommen wollen? Dann geschieht auch mit dem Geist das gleiche, wie wenn man sich schnell dreht und dann ganz plötzlich stehenbleibt: Die Gedanken kreisen weiter...

Aber was ist wenn unser Körper kein Opfer ist, das man im Laufe seines Lebens Stück für Stück beerdigt, sondern unglaublich intelligent, lernfähig und regenerationsbereit?

In jeder Faser unseres Körpers sind Muster, Emotionen und Geschichten gespeichert. Wenn wir unvoreingenommen eine Haltung einnehmen und uns mit den Prinzipien dieser Haltung bewusst verbinden, können wir unsere Geschichten lesen wie ein Tagebuch.  Es heißt nicht, dass die Asanas angenehm sein müssen. Nein, sie sind ehrlich und wir haben die WAHL, ob wir sie einnehmen wollen oder nicht.  Sind wir erst einmal alt und die Krankheit zwingt uns ins Leid, haben wir keine Wahl mehr. Wir müssen eine Haltung des Leids einnehmen.  Ich denke auch, dass das der Punkt ist, indem Sport und Yoga sich wieder sehr ähnlich sind- Wir gehen in den Gegenangriff!

Für den einen sind dabei Dehnübungen ein intensiveres Thema, für den anderen sind es die Konditions-, Kräftigungs- oder Koordinationsübungen wichtiger.

 

Woran erkenne ich was ich brauche? Probiere es  aus und beobachte dich gut. Picke dir deine Herausforderndsten Übungen raus und schreibe dir in Stichworten auf, welche Assoziationen Du mit diesen Übungen hast - Glaub mir - Du wirst sehr schnell sehr viel über deine Persönlichkeit und Deine Themen in dieser jetzigen Lebenssituation erfahren. Ich sage ja, unser Körper ist unglaublich schlau!

Wenn einer oder alle Muskeln  brennen vor Anstrengung oder Dehnung, oder beidem, so spüren wir uns im Hier und Jetzt. Du hast nur ein Leben - Lebe es!

Zum Schluss noch ein Zitat, das ich im Buch "Serenity Yin Yoga, Rest yourself to the calm mind and healthy body" von Magdalena Mecweld gefunden habe, was mich jeden Tag beim Gang unter der kalten Dusche extrem motiviert ;-):

"Pain is inevitable.

Suffering is optional"

 

(Buddha)

Julia Rose, März 2017

© 2018 Julia Rose.  Fotos von Sabine Popa

                                       und Maren Pokroppa Photographie

Julia Rose

Yogalehrerin

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